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Im Kreis 3 für Kunstschaffende zu mieten: Galerie 111


mietgalerie-zweierstrasseSchon den ganzen Januar hämmert und schleift es im ehemaligen Atelierraum von Keramik und Animation mit den drei Schaufenstern – hier entsteht eine Galerie zum Mieten, informieren  Stefan Jakob und Monica Stüssi von   Keramik & Animation, Zweierstrasse 111, 8003 Zürich auf Anfrage.

 

Anfang März öffnet die Galerie 111 die Türe.

Kunstschaffende, Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker können den frisch renovierten schönen Raum für eine oder zwei Wochen mieten und werden so selber zum Galeristen.

Greift also zu und macht eine eigene Ausstellung oder gebt die Informationen an befreundete Künstler weiter. Mehr Informationen zur Galerie finden sich auf www.galerie111.ch

 

Rundgang


Am kommenden Wochenende bin ich am Sonntag, 15.1. in Bickwil und Ottenbach. Wer Lust auf einen gemeinsamen Rundgang hat, meldet sich für eine verbindliche Abmachungen.

Und hier noch eine Pressestimme 4_jedes_kunstwerk_ist_ein_traum

KleinOpenArt, Vorschau


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Andre Heer, Metallplastiker aus Wasterkingen, transportiert die grossen “Steinwerke“ sorgfältig wie rohe Eier nach Ottenbach. Die Ausstellung von Luigi a Marcas grosser Open Art in Roveredo nimmt täglich mehr Gestalt an – Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6, Ottenbach.

Die Nachbarschaft der Bilder ist wunderbar. Links von den Steinwerken – Vera Veronesis Drucke und Objekte, Vera beim Hängen. Hängen verlangt einem ebenso viel Einfühlungsvermögen ab wie das Gestalten, stellte ich fest. Mit der Wirkung der Metallrahmen der Steinwerke bin ich sehr zufrieden. Danke, Atelier Hohl.

Nach der Arbeit lustvolles Umherstreifen im Park, wo schon einige Plastiken und Objekte Raum genommen haben. Nebel wabert durch den Obstgarten, wodurch die Werke geheimnisvoll wirken. Eine weitere Dimension öffnet dann die abendliche Beleuchtung, die die Arbeiten mit Licht gekonnt in Szene setzt.

Auch auf die Parallelausstellung in Bickwil, Brunnenstrasse 4, Bickwil-Obfelden wartet mit eindrücklichen Werken auf. Ich freue mich auf viele bekannte und neue Gesichter und kollegialen Austausch und Gespräche mit Kunstliebhaberinnen. Gruppenaussstellungen beleben rundherum.

 

KleinOpenArt

11. Dezember 2016 bis 26 Februar 2017

ÖFFNUNGSZEITEN

Bickwil 13 bis 14.45 Uhr | Ottenbach 15 bis 19 Uhr | auf Anfrage 078 444 21 61

Dezember: 11., 14.,  16. bis 18 | Januar: 6. bis 8., 13. bis 15., 20. bis 22., 27. bis 29. | Februar: 3. bis 5., 10. bis 12., 17. bis 19., 24. bis 26.

Finissage Ottenbach: 25.2., 15 bis 18 Uhr | Finissage Bickwil: 26.2. 11 bis 14 Uhr

Klein openArt Ottenbach und Bickwil: 12. Dezember 2016 bis 26. Februar 2017


Am 8. Dezember wird aufgehängt in Ottenbach und Bickwil. Dann geht’s los:

Samstag, 10. Dezember 2016, 17 bis 20 Uhr, Vernissage Galerie Marlène, 8913 Ottenbach, Lanzenstrasse 6

– mit der „tre sorelle“ Performance –  Tanz, Bild, Musik – Andrea, Gigi und Katrin Zuzàkovà
– Perfomance Bronzeguss von Giorgi
– Einführung von Hanspeter Gschwend

Sonntag, 11. Dezember 2016, 11 bis 14 Uhr, Apéro openArt Galerie, 8912 Bickwil, Brunnenstrasse 4

 

ÖFFNUNGSZEITEN

Bickwil 13 bis 14.45 Uhr | Ottenbach 15 bis 19 Uhr | auf Anfrage 078 444 21 61

Dezember: 11., 14.,  16. bis 18 | Januar: 6. bis 8., 13. bis 15., 20. bis 22., 27. bis 29. | Februar: 3. bis 5., 10. bis 12., 17. bis 19., 24. bis 26.

Finissage Ottenbach: 25.2., 15 bis 18 Uhr | Finissage Bickwil: 26.2. 11 bis 14 Uhr

 

Steinwerke – Graphitpastell-Zeichnungen

«Steine faszinieren uns. Wegen ihrer Form? Oder sind Farbe und Beschaffenheit, was uns magisch anzieht, bis wir der Verführung erliegen und den Stein in die Hand nehmen und ihn sinnlich-meditativ untersuchen? So sehr ziehen uns Steine in Ihren Bann, dass jährlich viele Tonnen den Weg vom Meer, Fluss, Bach oder Berg in unsere Wohnzimmer finden. Es gilt, diese Faszination über das Bild zu erleben.»

GANZES


1img_2004

GANZES, 2007, Apfelholz, 40 x 24 x 40 cm (L, B, T)

Sie ist meine erste Plastik aus Holz und ich fand sie von Beginn weg gelungen und spannend. Ich war nicht die Einzige. Immer zog GANZES bewundernde Blicke auf sich,  viele Betrachter/innen mussten sie berühren und streichelten ihre weich wirkenden Rundungen. Alle fragten nach dem Entstehen des Werks und aus welchem Holz das Objekt gefertigt wurde.

Rund, weich und archaisch

Das Runde wirkt immer ganz. Und obwohl diese Plastik weder eine Kugel noch ganz ist, wirkt sie ganz und in sich ruhend.  Die Schwärzung verstärkt diesen Eindruck und gibt dem Objekt eine angenehme Erdung. Dem gegenüber steht die Gestaltung, die die ihr innewohnende  Spaltung auflöst.

Die glatte Oberfläche der Plastik steht im Widerspruch zum asymmetrisch gesetzten Durchbruch. Dieser trägt die Spuren des Werkzeugs, einer Kettensäge, das ihn geschaffen hat. Grob, archaisch, wirkt die Mitte widersprüchlich zur freundlich-glatten, angenehmen Oberfläche. Das Feine und das Grobe in demselben Objekt – das  macht die Gestaltung zum Ganzen. Dieses hat die widersprüchliche Dualität zwischen glatt und grob aufgelöst, in dem es sich beides angeeignet hat.

Roter Punkt

Jetzt hat das Werk eine weitere ernsthafte Liebhaberin gefunden. Ich bin glücklich, die Plastik nach dem Verkauf immer noch in der Nähe zu wissen und habe sie für den Verkauf auf Hochglanz poliert. Viel Freude wünsche ich der neuen Besitzerin!

 

 

 

 

Künstler im Quartier


Werke bestimmt, fotografiert, Einladung geschrieben, gestaltet und verschickt. Preisliste (uff) gemacht – vom 15. bis 21. Oktober heben Seifenblasen ab im Ortsmuseum Wiedikon, Steinstrasse 8, 8003 Zürich. Leporello_Bot_Garten.jpg

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3er Serie Seifenblasen aus der Sukkulenten-Sammlung landet an der Selnaustrasse


Seifenblasen Sukkulenten-Sammlung 3er Serie

Neues Büro, neue Kunst: Lukas Bösch freut sich über seine Fotoserie von Seifenblasen auf Reisen in der Sukkulenten Sammlung  in Zürich.

 

Das vierte Exemplar der 3-er Serie «Seifenblasen in der Sukkulenten-Sammlung» ist im Büro von Lukas Bösch an der Selnaustrasse angekommen. Hier wetteifern die hellen Stellen der Fine-Art-Drucke mit Lichtreflexen von aussen. „Diese schönen Pflanzen muss ich nicht einmal giessen», frohlockt der neue Besitzer des Werks. Er freut sich über die zentrierende Wirkung, die diese Fotoserie entwickelt.

Die Auflage der Serie ist auf 10 Exemplare limitiert. Dass bereits vier Exemplare ihren Platz gefunden haben, hat mit den Reisen von Seifenblasen zu tun. Das Bild zeigt exemplarisch das Leben:  Im freien Fall in die Welt gestossen, verblüfft die Seifenblase in einem verharrenden Moment, hier erstrahlt sie in ihrer ganzen Schönheit und spiegelt die Deckenkonstruktion des Glashauses. Schnell geht es dann weiter in Richtung der nächsten Pflanzenblüte.

Der spitze Blütenstempel wird der fragilen Seifenblase den Garaus machen. Man ahnt, befürchtet, kann aber nicht sehen, wie das Leben der Seifenblase in einem lautlosen Knall untergeht.  Der Spannungsbogen lässt das dramatische Ende nur vermuten, die Aufmerksamkeit des Betrachters bleibt erhalten.