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Steinwerke, Ausstellung im Cube Art, Zürich: Vernissage 25. Oktober 2018


Kulturhistorikerin Dr. Christina Sonderegger eröffnet die Ausstellung mit erläuternden Einleitungsworten und resümiert:

«Meine Damen und Herren, Kunst soll man nicht zerreden. Sehen Sie sich die Bilder an, lassen sie sie auf sich wirken, kaufen Sie sie. Ich wünsche ihnen eine spannende und bereichernde Auseinandersetzung mit dem Werk von Cornelia Aschmann.»

Ausstellung

26. Oktober 2018 bis Februar 2019

Cube Art, cube media AG, Binzstrasse, 8045 Zürich Lage

Öffnungszeiten

Täglich von 8 bis 17 Uhr, Samstag/Sonntag geschlossen

Abendtermine mit der Künstlerin

Montag, 3. Dezember 2018, 17.30 bis 20 Uhr

Freitag, 11. Januar 2019, 16 bis 18 Uhr

Gerne auch auf Anfrage

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Ausstellung Cube Art, Zürich


Vernissage

25.10.2018, 12 bis 13.30 Uhr

Ausstellung

26. Oktober 2018 bis Februar 2019

Öffnungszeiten

Täglich 8 bis 17 Uhr
Samstag/Sonntag geschlossen

Donnerstag 1. November 2018: 17.30 bis 20 Uhr
Montag, 3. Dezember 2018: 17. 30 bis 20 Uhr
Freitag, 11. Januar 2019: 16 bis 18 Uhr

Die Künstlerin ist an der Vernissage sowie den Abendterminen persönlich anwesend und führt auf Wunsch gerne auch zu einem anderen Zeitpunkt durch die Ausstellung.

Adresse / Anfahrt

Cube Art, cube media AG, Binzstrasse 9, 8045 Zürich Lage

ÖV: S10, ab HB-Richtung Üetliberg, Haltestelle Binz
Bus 76, Haltestelle Binz

Steinwerk Cornelia Aschmann – Graphit-Pastellzeichnung, ca. 145 x 145 cm

Steinwerk 2018

Ein Steinwerk kommt auf die Welt


Die Steinwerke von mir entstehen langsam, in vielen Strichen. Am Anfang steht jeweils ein Stein. Einer, der auf einer Wanderung am Fluss, am Meer oder in den Bergen meine Füsse und meine Gedanken zum Anhalten brachte. Gefällt er mir besonders gut, nehme ich ihn mit ins Atelier, um ihn später in andere Welten zu überführen.

Diesen Stein naturalistisch wiederzugeben, ist nicht mein Wunsch. Meine Absicht ist, durch die Arbeit mit dem Stein seine „harte Schale“ aufzubrechen, hinter seine Fassade zu gucken. Es gibt immer viel zu sehen am Stein. Lauter weiche Linien von irgendwoher ins nirgendwo kreuzen sich auf ihm, durchfahren ihn, schaffen Flächen, Hügel und Berge. Manches steht in Beziehung zueinander. Vieles ist aber ganz unabhängig, dort auf dem Stein. Der ist ein Mikrokosmos quasi, eine zu Stein gewordene und doch lebendige Welt.

Die Linien ritzen häufig die Oberfläche des Steins, lassen Bilder entstehen auf ihm. Sie bedeuten nichts, aber der schon dreidimensionale Stein erhält dadurch weitere Dimension – er entwickelt sich zur Projektionsfläche. Klingt das abgehoben? Vielleicht ein wenig. Doch es ist ganz anders, und sehr einfach:

Steine faszinieren

Ich liebe es, Steine in der Hand zu halten, ihre Temperatur zu spüren, ihre Form , ihr Gewicht. „Woher kommst du?“, „Was hast du schon alles erlebt“?, „Wie lange bist du wohl noch unterwegs bis ins Meer, wenn du das überhaupt erlebst als Ganzes?“ Ja  – ich spreche mit den Steinen. Allerdings bevor ich mich ihnen mit Graphit und Pastell annähere, um einen Stein sich ausdrücken zu lassen.

Gerne erinnere ich mich, wo ich den Stein aufgelesen habe. Es kann vorkommen, dass ich einen Auserwählten doch wieder loslasse, weil es energetisch einfach nicht passen will mit uns. Sitze ich dann aber mit dem Stein vor dem leeren Papier, dient mir das gute Stück als Objekt. Der Stein ist mein Verführer, er ist eine Einladung, ihn kennenzulernen. Doch ihn zeichnerisch als Objekt erfassen, das mag ich nicht. Ich versuche einfach hinter seine Fassade zu gucken und den Stein sich ausdrücken zu lassen.

So entstehen abstrakte Bilder, die auf den ersten Blick organisch wirken, auf den zweiten jedoch dynamisch. Wie das Original, wie der Stein quasi. Vom 25. Oktober 2018 bis Ende Januar 2019 zeige ich die Steinwerke im Cube Art, Binzstrasse 8, 8045 Zürich. Möchtest du eine Einladung an die Vernissage? E-Mail genügt und du bekommst eine.

Eiskalt wird einem warm ums Herz


Nach nur 9 Sekunden das Frieren einer Seifenblase fotografiert – was für eine poetische schöne kleine Geschichte.

Auf den letzten Drücker


Seifenblasen-Fotos

Neue Sujets aus Seifenblasen-Fotoprojekt von Cornelia Aschmann

Frisch ab Presse und wunderschöner denn je – die Neuauflagen der Kunstkarten mit den Sujets von «Seifenblasen auf Reisen» begeistern mich. Eben sind sie eingetroffen, auf den allerletzten Moment, Walter Ruggle von K-Production AG in Sihlbrugg sei Dank.

Die Karten sind vom Feinsten und  fantastisch in Farbe und Druckqualität: Druck HP Indigo, Papier Siri Pearl. Ich fühle mich reich und bin sicher, die Karten werden wieder ihre Liebhaber/innen finden. Vorerst stehen sie jedoch erst den Besucherinnen der Ausstellung «Künstler im Quartier» Zürich-Wiedikon zur Verfügung :-))   . Hoffentlich hat es nachher überhaupt noch – obwohl: Ich kann ja nachbestellen, damit sie dann hier unter Kunstkarten bestellbar sind für diejenigen, die nicht nach Zürich kommen konnten.

 

 

Parat


Aufgehängt und austariert – die Vernissage kann kommen. Es ist eine Freude, die Drucke in der Ausstellungsituation zu sehen und ich muss sagen, die Collagen der Drucke zeigen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Was wohl für Reaktionen kommen – in drei Stunden weiss ich mehr.

Philodendron – Drucke von Cornelia Aschmann

 

Advent, Advent


Für Ruth Rasuo und mich hat der Advents-Workshop am 25.  November 2017 bereits begonnen. Auf der Suche nach schönen Fruchtständen an Büschen und Bäumen streiften wir durch windverhuddelte Wälder. Fündig geworden sind wir dann aber fast vor der Haustüre. Mit grosser Befriedigung konservierten wir gestern wunderschöne Eibenbeeren, Efeublüten, Kornelkirschen und Hagenbutten in Wachs.

Jetzt haben wir den Teilnehmer/innen an unserem Workshop am 25. November zusätzlich zum schönen «Chries» natürlichen Schmuck für ihre Adventskränze oder Gestecke zu bieten, und damit aber selbst eine grosse Freude bereitet. Wie schön, dass wir auch noch ganz unerwartet Hilfe erhielten – samt einem Glas kühlen Weisswein.